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ERASMUS+ : 2019-1-DE02-KA202-006119
   

Ganzheitliches Denken beschreibt deine Fähigkeit, eine Sache von allen Seiten zu betrachten. Sie verbindet deine beiden Fähigkeiten, dominante Denkmuster zu erkennen und andere (ungewöhnliche) Betrachtungsweisen zu suchen. Ganzheitliches Denken birgt die Gefahr, die durch traditionelles Denken verursachte Kontrolle zu lockern. Dies setzt ein gewisses Maß an Selbstvertrauen voraus.

Ganzheitliches Denken hat Überschneidungen mit kritischem Denken, weil die Betrachtung der Dinge aus verschiedenen Perspektiven auch ein Abwägen von Argumenten und Schlussfolgerungen ermöglicht, z. B. um Entscheidungen zu treffen.


Synonyme: Laterales Denken (im Gegensatz zum vertikalen Denken)

Sub-Fähigkeiten: Kritisches/strategisches/logisches Denken, Urteilsvermögen, Transdisziplinarität

Hier einige Tipps von Niels
zum Thema Ganzheitliches Denken:

  1. Versuche, Fakten von Fiktion zu unterscheiden
  2. Versuche, das Gesamtbild zu sehen
  3. Beziehe andere Aspekte, z.B. ethische, politische, ästhetische, wirtschaftliche, rechtliche usw. in deine eigenen Ziele und Entscheidungen mit ein
  4. Schaue über deine eigene Arbeitsgruppe, Schule usw. hinaus
  5. Gehe deine Arbeit eher als Generalist denn als Spezialist an

Beispiele zum Thema Ganzheitliches Denken


Stell' dir vor, du versuchst zu entscheiden, was in deinem neuen Garten gepflanzt werden soll. Du wählst alle Arten von Pflanzen und Sträuchern aus, die dir gefallen. Du kannst nicht einfach weiter einzelne Pflanzen kaufen, ohne früher oder später den gesamten Garten im Blick zu haben.

Andernfalls hast du vielleicht zu viele Pflanzen für einen bestimmten Teil des Gartens und nicht genug für einen anderen. Oder du wählst Pflanzen aus, die nicht mit den Bedingungen zruecht kommen oder die sich gegenseitig beschatten. Ganzheitliches Denken ermöglicht es dir, deinen Garten als Ganzes zu betrachten und nicht nur als Summe seiner einzelnen Teile.


Bei der Arbeit wird Niels gebeten, eine Präsentation zum Thema "Nachhaltiger Konsum" vorzubereiten. Er weiß bereits über die Klimaauswirkungen von Kunststoffverpackungen und Mülltrennung Bescheid.

Um seine Wissenslücke zu füllen, recherchiert er weitere Informationen zum Thema "Tiere und Konsum", wo er lernt, weitere ethische (Tierhaltung), politische (Interessen der Bauern) und wirtschaftliche (Fleischpreise) Aspekte in seine eigene Position einzubeziehen.